bannkreis.de

Phantomwahl

Wählen zu können ist gut, richtig? Wer seine Möglichkeit an Wahlen teilzunehmen nicht wahrnimmt, der tritt die demokratische Kultur mit Füßen, der begünstigt im schlimmsten Fall Randgruppen deren Einfluss aufgrund geringer Wahlbeteilung "normal denkender" Menschen steigt.

Die Einsicht dass auch hier mal wieder die Realität nicht so eindimensional ist wie sie oft scheint flatterte mir in Form eines rosaroten Umschlages mit aufgedrucktem überdimensionalen Smiley ins Haus: Die Sozialwahl 2011 für das Parlament der deutschen Rentenversicherung.

Gut sagte ich mir, Wahl ist Wahl. Man wird sich halt informieren und dann gewissenhaft seinen Favoriten herauspicken. Informiert habe ich mich nun, und dafür entschieden diese Wahl zu boykottieren.

So that's Unity...

250px-ubuntu_11.04_beta_desktop.pngFinally we will be able to test ourselves in a reasonably stable version what's behind those new interface concepts that split the opinions the Ubuntu community all the way to the Natty release. While the press and (micro-)blogosphere tends to prefer Gnome 3 over Unity (which is quite ridiculous as there also was a plenty amount of Gnome 3 bashing before Unity came around) I myself am able to keep my good impression of it with the release. I think it is a good start for a really better default user experience.

Yet we should not judge Unity by its suitability for power users, as it is clearly not yet designed to be a full-fledged alternative for them. That's why my "workhorse" notebook still runs the classic Gnome interface. But the family home PC, a frequently used but not critically important machine,  is the perfect place to get used to Ubuntus new user interface.

(Wan't to know what Unity is all about? The people of dedicated news site OMG Ubuntu have created a sleek yet concise video introduction for it).

Warum es toll ist Software-Architekt eines WebCMS zu sein

Nur mal so aus meinem aktuellsten Alltag:

1.) Web Content Management Systeme sind der perfekte Einbaurumpf für neue Ideen und man hat eigentlich immer ein Dutzend solcher im Hinterkopf. Man kann seinen Kollegen im Jour Fixe drei neue, anprogrammierte Ideen zeigen, die man bezüglich ihrer Verwegenheit aufsteigend sortiert und während man von Idee zu Idee weitereilt ihre sukzessive stärker arbeitenden Gesichtsausdrücke beobachten.

2.) Man kann Sachen sagen wie: "Ich habe nun doch ein Konzept zu Feature X entwickelt. Ich weiss dass ich jahrelang gesagt habe dass ich die Implementierung für unmöglich halte, aber jetzt brauche ich es selbst und da habe ich wohl das erste mal ernsthaft darüber nachgedacht...".

Ein Gedicht aus gegebenem Anlass

"Ist das Blog grad' frisch migriert,
der Blogger sich doch recht geniert."

Und das hätte ich jetzt sogar auch twittern können. Ojeoje. Der Kreis bannte schonmal mehr.

Migriert is'

Zu Weihnachten hat sich der Bannkreis mal nicht lumpen lassen und ist auf einen neuen (virtuellen) Server umgezogen. Er ist nun direkt unter der Domain "www.bannkreis.de" erreichbar. 

Die dynamische Domain "bannkreis.dyndns.org" zeigt zunächst auch noch hierher, ich werde diese aber in ein paar Monaten auslaufen lassen da ich sie eigentlich nicht mehr brauche. Der geneigte Leser der mich noch über eine "dyndns"-URL abonniert möge diese bitte auf den neuesten Stand bringen. Die neuen URLs sind unter "RSS-Feeds" auf dieser Seite zu finden.

Festzuhalten bleibt mein immer wieder aufkeimendes Erstaunen darüber, was man in einer Welt von Open-Source-Software auf die Beine stellen kann ohne auch nur einen Cent in die Hand zu nehmen. Klar, der neue Server kostet einen kleinen monatlichen Obolus, aber ansonsten ist es kein Problem, ein recht professionelles und sicheres CMS-Server-System mit komplett kostenfreier Software aufzusetzen und zu betreiben.

Und war die Migration aufwendig? Mitnichten, sie war geradezu lächerlich einfach. IPTables-Firewall per "Arno"-Konfiguration aufgesetzt, check, Virtuelles Privates Netzwerk per OpenVPN, check, CMS OpenWGA als Debian Package installiert und gestartet, check, Web-Anwendungen konfiguriert und Daten per "Content Store Dump" übertragen, check, Apache HTTP Server mit OpenWGA per "mod_jk"-Package verbunden, check. Und fertig. Da kommen gerade mal eine handvoll Stunden als Aufwand zusammen, und auch das nur weil man es eher gemütlich nebenher am Feierabend gemacht hat.

Und warum war das so einfach? Nun, hauptsächlich, weil man es auf dem Debian-System meines neuen Servers alles per Kommandozeile machen konnte und es dafür haufenweise gute Anleitungen im Internet gibt. Grafische Benutzeroberflächen auf Client-Rechnern in Ehren, aber für Serversysteme habe ich die Linux-Kommandozeile lieben gelernt. Anleitungsbefehle werden einfach rüberkopiert und mit eigenen Informationen ergänzt. Derselbe Prozess unter Windows würde zur Fensterchen-Schlacht mit der Anleitung in Form einer endlosen Screenshot-Litanei verkommen. Nein danke.

Der letzte Gedanke dieses Postings soll meinem armen Pentium3-750Mhz-Heimserver mit "satten" 786 MB RAM gelten, der sich bislang wacker mit dem Aufbau dieser Seite geschlagen hat, jetzt jedoch diesbezüglich in Ruhestand gehen kann. Er darf sich jedoch weiterhin mit nicht weniger ruhmreichen Aufgaben wie dem heimischen File-Serving und dem Hosting meiner DAAP-Musikbibliothek brüsten, was ihn jedoch ressourcentechnisch nicht mehr ganz so an seine Grenzen treiben dürfte.

Fragmentation by Unity?

unity.pngI still think the early announcement was a actually good move. Mark Shuttleworth, almighty mastermind behind Ubuntu - the wildly popular Linux distro that claims to be "for human beings" (as if you wouldn't know) - stated that the GNOME Shell named "Unity", developed for the Ubuntu Netbook Edition, will also be the default desktop for regular Ubuntu on the next version, therefor deciding against the "real" GNOME shell that is to come with the next GNOME major version.

Much noise has been caused by this proclamation. As usual in the last time on Ubuntu topics the "sky falling" fraction is ... well, maybe the biggest, but most certainly the loudest. Somehow I think I want to drop my own note on this controversy.

My dad vs. Ubuntu - A lesson in end user experience

Z(Behold blogosphere, my first entry in english. Native speakers: Sorry for abusing your language)

My father is 71 and more the handcraft oriented guy. Nevertheless he started using computers about 10 years ago, at an age where many people already have successfully abandoned their ability to learn anything new. He - of course - started off with a windows computer that was mainly used as a tool for his home video editing hobby.

Over time the internet gained importance in his computer usage, just like for any of us, and about 2 years ago we talked about protecting our devices from the various threats that come from there. Asked about the best virus protection software the open source evangelist in me of course sniffed his chance and so I "dropped the bomb" that I don't use any as there rarely is any virus for my operating system. From there it was just a small step to a separate Ubuntu partition on his computer, that he would prefer for all things internet.

Notiz an mich selbst zur Extraschicht 2011

Bildnachweis:Ruhr-Tourismus/Nielinger1.) Will ich mir das wirklich antun? Viele Sachen mögen nach wie vor sehenswert sein aber die Masse an Menschen die inzwischen unterwegs ist macht das ganze zu einer ziemlich anstrengenden Geschichte, bei der man den einzelnen Darstellungen oft nicht mehr das gebührende Maß an Aufmerksamkeit schenken kann. Sei's drum, hier ein paar Gedanken wie es nächstes Jahr vielleicht besser werden kann.

2.) Die für den Transfer der Laufkundschaft vorgesehenen öffentlichen Verkehrsmittel, zumindest die Busse, sind inzwischen heillos überfordert. Es mag inzwischen  besser sein man benutzt das eigene Auto um zumindest zwischen den Drehscheiben-Orten zu wechseln wo in der Regel viele Parkplätze verfügbar sind. Wäre nächstes Jahr mal einen Versuch wert.

3.) Sich von diesen Drehscheiben zu entfernen, die vieles an einem Platz bieten, lohnt oft nicht, auch weil die Dimensionen einer Veranstaltung weiter draußen sich aus dem Werbetext oft nicht erschließen. So kann sich eine Ausstellung "Exotische Welten - Naturforscher auf Reisen" als eine einzelne Bilderwand ca. 8x3 Meter nebst 8 Tier-Exponaten erweisen (Haus Ripshorst). Zudem bieten diese Lokationen auch ein erhöhtes Risiko wegen überfüllter Transfer-Busse für ca. eine weitere halbe Stunde zu stranden (immernoch Haus Ripshorst).

4.) Regenschirm nächstes Mal nicht nur ins Auto mitnehmen sondern idealerweise sogar zu Fuß mitführen.

5.) Auf einer Kulturveranstaltung im Ruhrgebiet ist man vor Kegelklub-Humor keinesfalls sicher. Nur so zur moralischen Einstimmung.


(Für die mit dem Fragezeichen auf der Stirn: Die Extraschicht ist die jährliche "Kulturnacht" des Ruhrgebiets, so eine Art Museumsnacht plus diverser öffentlicher Performances und Ausstellungen aus allen Bereichen des Kulturbetriebs. Mehr hier)

(Bildnachweis rechts oben: Ruhr-Tourismus/Nielinger)

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